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Beim Devisenhandel wird eine Währung gegen eine andere
Währung zu einem gerade aktuellen Wechselkurs getauscht. Der
Anleger spekuliert dabei auf die Veränderung des
Wechselkurses. Im Aktienhandel wird Geld gegen Aktien getauscht, beim
Devisenhandel tauscht der Anleger zum Beispiel Euro gegen US-Dollar. An
einer Transaktion sind also immer zwei Währungen beteiligt.
Der Vorteil gegenüber dem Aktienhandel ist, dass man nicht nur
Devisen kauft und auf steigende Kurse setzt, sondern Devisen auch
verkauft und dann darauf spekuliert, dass der Wechselkurs in die andere
Richtung ausschlägt. Damit besteht eine große
Flexibilität und man muss nicht darauf warten, dass ein Kurs
irgendwann einmal steigt. Kauf und Verkauf sind mit einem Mausklick
erledigt. So lässt sich binnen Sekunden auf
marktwirtschaftliche Gegebenheiten reagieren, die immer wieder die
Wechselkurse bestimmen.
Der Devisenhandel ist Tag und Nacht offen, lediglich über das
Wochenende kehrt Ruhe ein. Forex bedeutet "Foreign Exchange" und ist
gleichbedeutend mit dem Begriff Devisenhandel. Die meisten
Devisengeschäfte werden in London und New York
getätigt. Daher bestimmen die Öffnungszeiten dieser
Handelsplätze das Tagesgeschehen. Der Devisenmarkt ist enorm
liquide. Es werden täglich weit mehr als 3.000 Milliarde US
Dollar gehandelt (3.000.000.000.000 US Dollar). Dadurch
dürften Marktmanipulationen kaum möglich sein, da das
hierfür benötigte Handelsvolumen kaum in einer Hand
vorhanden ist. Auch Insiderwissen hilft wenig, da die
handelsbestimmenden Informationen jedem Handelsteilnehmer auf die
Sekunde genau gleichzeitig zugänglich gemacht werden. Es gibt
für den Devisenhandel auch keine zentrale Einrichtung wie die
Deutsche Börse. Die Abwicklung erfolgt in einem losen Netzwerk
aus Banken und Brokern, die untereinander vernetzt sind. Als Kunde
benötigt man ein Handelskonto bei einem Forex-Anbieter und
kann nach der Einzahlung eines meist geringen Betrages sofort starten.
Die Forex-Anbieter stellen kostenlose und in der Handhabung auf die
Bedürfnisse des Teilnehmers ausgerichtete Handelsplattformen
zur Verfügung. Es empfiehlt sich, eines der dort angebotenen
Lernprogramme durch zu arbeiten, um sich mit den Gegebenheiten des
Handels mit Devisen vertraut zu machen. Die Forex-Anbieter stellen
meist auch Eilinformationen zur Verfügung, die der Teilnehmer
dann sofort in seinen Aktivitäten umsetzen kann.